Solaranlagen und Solarthermie

Was ist eine Solaranlage?

Solaranlagen und Photovoltaikanlagen haben eines gemeinsam: Sie gewinnen ihre Energie aus der Kraft der Sonne. In ihrer Verwendung unterscheiden sich PV-Anlagen und Solaranlagen jedoch.

Die Photovoltaikanlagen produzieren Storm, mit dem zum Beispiel der Hausbedarf an Strom für Haushaltsgeräte oder Leuchten gedeckt oder das Elektroauto geladen werden kann.

Bei der Solarthermie wird die Energie der Sonne hingegen genutzt um, warmes Wasser zu produzieren. Die Funktionsweise ist ähnlich wie die einer fossilen Heizanlage: Durch einen externen Energieträger wird eine Flüssigkeit erhitzt und in einem Wärmekreislauf dazu benutzt, um warmes Wasser zu bekommen. Das Trinkwasser fließt aber nicht durch die Solaranlage, sondern wird in einem Wärmetauscher erhitzt.

Lohnt sich eine Solaranlage?

Ob sich eine Solaranlage lohnt, hängt von vielen Faktoren ab. Zuerst sollten Sie sich folgende Fragen stellen, um Ihre Motive herauszufinden:

  • Möchte ich unabhängiger von fossilen Brennstoffen sein?
  • Möchte ich in Zukunft kein Geld mehr für Energieträger ausgeben?
  • Soll der CO2 Ausstoß reduziert werden?
  • Möchte ich meine Dachfläche möglichst effizient nutzen?

Die Kosten für eine Solaranlage fangen je m² bei rund 540 € an. Dazu kommen die notwendigen Installationen für den Speicher oder Wärmetauscher.

Gibt es staatliche Zuschüsse für den Bau einer Solaranlage?

Das (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) regelt die Förderungen und Mindeststandarts von erneuerbaren Energien wie die der Solarthermie. Bei  Neubauten müssen bei Solarthermie mindestens 15% der Wärmeenergie über die Sonne erwirkt werden. Für Bestandsbauten gibt es keine Vorgaben, jedoch können bei Nachrüstungen Förderprogramme über die KfW-Bank abgerufen werden.

 

Förderung jetzt neu seit dem 01.01.2020:

 

Durch das "Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" können Solaranlagen mit bis zu 30% der Kosten gefördert werden:


  • In Neubauten: 

    Anlagen mit min. 20m² Bruttokollektorfläche, die der Raumheizung oder Warmwasserbereitung bei Wohngebäuden mit min. 3 Wohneinheiten dienen und einen solaren Deckungsgrad von min. 50% erreichen. Der Deckungsgrad erfordert eine individuelle Prüfung.

  • In bestehenden Gebäuden

    Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss bereits seit mehr als 2 Jahren ein Heizungssystem in Betrieb gewesen sein, das ersetzt oder unterstützt werden soll. Voraussetzung ist, dass sie u.a. überwiegend der Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung dienen.

Was wird gefördert?

Errichtung und Erweiterung von Solarthermieanlagen bis einschließlich 100 Quadratmeter Kollektorfläche zur:

  • Ausschließlichen Warmwasserbereitung
  • Ausschließlichen Raumheizung
  • Kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung
Gefördert kann als Basis- und Zusatzförderung oder als Innovations-und Zusatzförderung. Die Basisförderung für die Errichtung oder Erweiterung Ihrer Solarthermieanlage erhalten Sie, wenn in Ihrem Gebäude ein Heizungssystem vorhanden war. Dieses muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Anlage bereits seit mindestens zwei Jahren installiert gewesen sein (Gebäudebestand).

Kontakt

Merkle Sanitär GmbH
Sanitär, Heizung, Solar, Klima, Flaschnerei, Planung und Ausführung

Albstraße 12
73765 Neuhausen auf den Fildern

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

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